Die wundervolle Landschaft Norwegens wurde geformt von Gletschern und zu einem solchen machen wir uns heute auf den Weg. Wir fahren mit dem Wagen zum (gebührenpflichtigen) Parkplatz in Briksdalsbre, um dann hoch zum Briksdalsbreen zu wandern. Die Wanderstrecke ist mehr als gut ausgebaut, es existiert sogar ein Fahrservice mit kleinen Wagen, welche wie zu groß gewordene Golfcarts aussehen. Aber wir machen das ganze natürlich zu Fuß.

Auf der Strecke geht es immer entlang des Flusses, welcher den Gletschersee entwässert. Dabei gibt es auch einen kleinen aber doch eindrucksvollen Wasserfall, welcher so nah am Weg liegt, dass man unweigerlich erfrischt wird.

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Auflockernd finden sich auch immer Schilder, welche einem verdeutlichen, bis wohin der Gletscher ursprünglich einmal gereicht hat (die letzten Jahrhunderte und Jahrzehnte), was einem alleine durch die noch zu wandernden Meter vor Augen führt, wie sehr er auch gerade in jüngster Vergangenheit doch geschrumpft ist.

Angekommen bei bestem Wetter am Gletschersee gibt es natürlich die obligatorische Fotosession und Steintürme werden erbaut.

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Auf dem Rückweg steht die Sonne gerade perfekt, um in der Gischt des Wasserfalls einen wunderschönen Regenbogen zu erzeugen.

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Zurück auf dem Campingplatz wird die Drohne noch einmal nach oben geschickt, unsere kleine Insel mal angeflogen und auch ein paar Fotos werden geschossen.

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Im Hintergrund die wirklich schöne kleine (Halb-)Insel

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Erinnert sich noch jemand an die etwas holprige Abreise? Auch wenn das alles besser geklappt hat und ich mir noch Island eine Packliste zusammengestellt habe – irgendwas vergisst man ja immer. Und dazu kommt noch, dass die Packliste es zwar auflistete, aber nicht detailliert genug. Was fehlt? Tja, wie die Reisen zuvor haben wir den SodaStream mitgenommen (welcher ansonsten den Rest des Jahres eher verstaubt), neue Gasflaschen und viel Sirup sind auch dabei (im Fach unter dem Kofferraum im Zugfahrzeug – des Gewichts wegen). Perfekt, oder? Nun ja, in dem Moment, wenn man die erste Flasche sprudeln möchte, merkt man dann schon, dass man dazu auch die Flaschen hätte mitnehmen sollen. Die letzten Tage (und auch die folgenden) habe ich in Supermärkten immer geschaut, ob es die hier auch gibt. Kurze Antwort: nein. Daher brauche ich jetzt, wo ich dies hier wieder zu Hause schreibe, die nächsten Wochen sicherlich keine Getränke mehr kaufen, denn der gesamte Vorrat an Sirup ist unangebrochen wieder hier angekommen.

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Das ist mein Vorrat, den ich nun erstmal vernichten muss…

Und war da nicht noch was mit dem defekten Abfluss und der erfolglosen Suche nach einem Ersatzteil? MIttlerweile habe ich es für schon fast lächerlich günstige 8,44€ bei meinem favorisierten Ersatzteilshop bestellt. Habe auch extra angerufen und gefragt, ob sie auch auf Campingplätze im Ausland liefern. Ja, tun sie gerne und häufig – außer in die Schweiz und Norwegen…
Das Ende vom Lied: das Teil wurde bestellt, geht per Post zu meinen Eltern nach Berlin, welche netterweise (Danke!) das Paket dann direkt gleich wieder zur Post schleppen und per Express zu unserem übernächsten Campingplatz schicken (selbst Express dauert ein paar Tage). Die gesamten Versandkosten schlagen die Kosten des Teils selber um Längen…

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Strynefjellet und Geiranger

Jetzt also ist Urlaub - morgens im Wohnwagen ohne Wecker aufwachen, gemütlich ein Frühstück genießen (der aktuelle Campingplatz hat Brötchen)...

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