Heute geht es durch das Tal hoch zum Walchensee. Wir sind (welche Überraschung) nicht die einzigen mit dieser Idee und der Parkplatz an der Seilbahn (unser Ziel) ist natürlich schon voll, aber nur 200m weiter ist auch direkt der nächste Platz, wo wir komfortabel ganz vorne parken dürfen (wir wurden extra rausgewunken, nach welchem Kriterium ist unklar, aber man will nicht meckern).

An der Bahn ist eine lange Schlange, denn Dank Corona ist der Platz in der Gondel beschränkt. Wobei als wir dann in die Gondel dürfen „beschränkt“ sehr relativ ist, es war schon kuschlig. Oben angekommen ein kurzer Rundblick und dann geht es auf dem touristisch sehr gut erschlossenen Weg hoch zum Herzogstand.

Wir sind an der oberen Station der Seilbahn

Der Weg zum Herzogstand – im Zickzack

Oben angekommen haben wir eine wirklich tolle Aussicht und verstehen auch, warum es hier so beliebt ist – aber letztlich ist es halt auch überlaufen. Deswegen geht es von dort ab der Massen auf den Grat rüber zum Heimgarten.

Blick vom Herzogstand

Der Herzogstand

Diesen Grat wollen wir gleich wandern

Ich würde nicht sagen, dass wir hier alleine sind, aber deutlich weniger Wanderer sind es auf jeden Fall und Trittsicherheit ist (wie ausgeschildert) sicherlich keine schlechte Idee. Die ganze Wanderung auf dem Grat gibt es dabei durchgehend tolle Aussichten nach rechts und links.

Der Grat

Das Ziel immer im Blick

Es gibt auch steile Stellen mit Seilen

Am Ende des Grates wartet dann noch einmal einer kurzer aber heftiger Anstieg auf uns, bevor wir das Gipfelkreuz des Heimgarten erreichen. Eher ungewöhnlich findet sich direkt darunter auch eine Hütte mit einer kalten Spezi – die machen hier nicht erst seit gestern Tourismus. Es ist aber auch einfach schön.

Der Blick zurück

Wir sind oben

Blick vom Heimgarten

Mit Hütte

Von hier aus geht es direkt wieder runter zum Ort und Parkplatz, wo wir dann mit dem Auto erst einmal zum Campingplatz fahren, den wir von oben gesehen hatten. Der ist doch mal schön gelegen und hat tolle Stellplätze – mal merken…

Auf dem Weg nach unten

Die Bäume werden wieder höher

Und weil ich es auf der Karte so sehe, fahren wir nicht die Bundesstraße zurück, sondern nehmen die Mautstraße nach Jachenau – allerdings ist wohl Feierabend und es findet sich niemand, dem wir die Maut bezahlen könnten. Zeigt sich, dass diese Seite vom Walchensee die bessere ist. Eben keine volle Bundesstraße und Badeplätze überall.

Der Walchensee

Auf dem Rückweg sammeln wir im Campingladen noch Kleinteile ein, besorgen bei Kaufland eine Auswahl an Fake-Fleisch und grillen dann am Wohnwagen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Tegernsee mit Blick auf Schliersee

Wie gestern geplant frühstücken wir gemütlich und stellen danach das Navi auf den Königssee. Moment, sind das echt zwei Stunden...

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