Bayern und Südtirol 2019

In Arbeit…

Hallo Donau

Dieses Jahr haben wir uns für eine Mischung aus Reisecamping und stehen auf einem festen Platz entschieden. Statt also in einem Rutsch zum Ziel Südtirol durchzufahren, starten wir heute um 5:15 Uhr in der früh hier südlich von Berlin auf eine recht kurze Etappe, welche uns sogar inklusive Frühstückspause schon am Altmühltal zum ersten Campingplatz führt.

Der Zwischenstopp für das Frühstück

Rausgesucht haben wir uns diese Region, da wir zwar früher recht in der Nähe wohnten, aber irgendwie ist man doch immer eher nach Süden in die Berge gefahren. In der Nähe von Neustadt an der Donau findet sich der perfekt gepflegte und renovierte Platz, welcher den Hundebereich vom Nicht-Hundebereich mittels eines kleinen Wasserlaufs trennt, an welchem wir direkt stehen. Wir bekommen auch direkt den hintersten Platz, haben also keine anderen Camper, die bei uns vorbei müssen, was die Ruhe noch erhöht.

Unser Stellplatz

Nachdem alles aufgebaut ist es ja noch recht früh und so machen wir uns zu Fuß auf zur nahe gelegenen Donau, wo die Hunde ein erste Bad nehmen können.

Noch nicht ganz die Donau, aber eine gute Badestelle

Die Donau

Die Donau

Hiernach besuchen wir den lokalen Edeka, um einen ersten Schwung lokale Vorräte zu organisieren, bevor wir den ersten Tag ruhig bei einem Essen in Neustadt ausklingen lassen.

Zurück am Wohnwagen warnen alle Wetter-Apps im Chor, dass es die nächste Nacht sehr nass werden soll, daher schläft unsere Tochter entgegen der Planung erstmal nicht im kleinen Zelt, sondern die Sitzgruppe wird umgebaut.

Da kommt was…

Wanderung rund um das Kloster Weltenburg

Der Regen letzte Nacht war ordentlich, das Zelt steht daher ungenutzt draußen vor dem Wohnwagen. Aber das Wetter kann ja noch besser werden.

Das Zelt

Heute also erster Urlaubstag und den beginnen wir – natürlich – mit einer Wanderung. Mit dem Auto – das auf der Strecke seinen 100.000km-Geburtstag feiert – geht es auf die Landzunge zwischen Donau und Altmühl. Kaum haben wir dort oben im Wald die Türen aufgemacht, sind wir von Mücken umschwärmt – und natürlich ist auch gleich eine Masse im Auto drin. Man kann dieses „umschwärmt“ gar nicht recht beschreiben – ich sage mal so: egal, wo man sich selbst schlägt, es sind bestimmt mehrere Mücken, die man dabei trifft.

100.000km

Von hier oben geht es dann – nach einem kleinen Irrweg mit einer Extrarunde durch das Mückenland, da wir ein Schild übersehen, runter an die Donau, wo wir an der Fähre (und frei von Mücken) eine erste Pause machen und dabei die Fähre und den Touristentrubel auf der anderen Flussseite beobachten.

Die Fähre über die Donau

Erfrischung in der Donau

Die Touristen sind eigentlich alle wegen einem Ziel hier: das Kloster Weltenburg – ich denke eines der beliebtesten Fotomotive an der Donau überhaupt und so machen auch wir erst einige Fotos vom gegenüberliegenden Ufer und danach – also nach einem Aufstieg – von der Anhöhe gegenüber (wo sich auch ein Geocache versteckt).

Kloster Weltenburg

Kloster Weltenburg

Kloster Weltenburg

Von hier aus folgen wir dem Keltenwall quer rüber zur Altmühl, welche wir verschwitzt und komplett zerstochen erreichen und die Hunde bekommen noch eine kleine Abkühlung.

Holt mich aus der Altmühl raus

Altmühl

Altmühl

Nun geht es wieder hoch zum Auto, mit welchen wir dann schnellstmöglich aus dem Mückenparadies flüchten und dann im Restaurant Gigl in Neustadt den Tag ausklingen lassen

Dinosaurier-Park Altmühltal

Heute geht es bei bestem Wetter in den Dinosaurier-Park Altmühltal. Da hier in Bayern ja gerade noch Schulzeit ist, haben wir den Park beinahe für uns. Es gibt viel zu entdecken sowohl in der Halle als auch im Außengelände. Insbesondere die Außenanlagen sind aber vielleicht einen Tick zu sehr auf die eher kleineren Kinder ausgelegt, welche auch (neben uns) die die einzigen Besucher heute sind.

In der Halle

In der Halle

In der Halle

Außenanlagen

Außenanlagen

Außenanlagen

Guten Hunger

Hiernach geht es mit den Hunden an die Abens für ein Bad im erfrischenden Wasser, bevor die Gelegenheit nutzen und nun bei schönem Wetter ein paar Fotos vom Campingplatz machen und ansonsten die Seele bei einem guten Buch baumeln lassen.

Blick von der Abens auf den Campingplatz

Unfassbar gut gepflegt

Da hinten stehen wir

Unser Lager

Als Abschluss geht es rüber nach Kelheim, wo wir neben ein paar Einkäufen (Insektenschutz!) in der Altstadt noch gemütlich ein Abendessen in einem Biergarten genießen.

Eines der Stadttore

Wasser und Lou

Alleine in der Natur

Nach dem ja nur als kurzen Zwischenstop geplanten Altmühltal fahren wir heute zum ersten der beiden größeren Stops – es geht ins Allgäu. Schon die Fahrt dahin ist von Hitze geprägt – die Autobahnen einmal mehr „blow-ups„, aber unser Navi führt uns gut darum herum und hinauf zu unserem Bauernhof, wo wir die nächsten Tage stehen werden. Und mit „wir“ meine ich tatsächlich nur uns – wir sind die einzigen Camper hier oben und genießen direkt die Weite und Ruhe. Urlaub pur.

Panorama

Panorama

Panorama

Hatte ich schon erwähnt, dass es heiß ist? Was sind wir heute froh, dass wir eine Klimaanlage eingebaut haben. Auch wenn die Stromversorgung etwas abenteuerlich ist, so können wir die Kühle doch genießen. Nachdem alles aufgebaut ist geht es – wegen der Hitze nur mit Lou – auf eine kleine Erkundungstour rund um den Bauernhof mit einem kleinen Badevergnügen für Lou.

Rund um den Bauernhof

Rund um den Bauernhof

Danach werden noch der neue Schrank und der darauf postierte neue Gasgrill eingeweiht, das erste Buch des Urlaubs vollendet und Phase 10 gespielt.

Kempter Wald

Nachdem es ja gestern schon heiß war, hat der Wetterbericht für heute noch eine Steigerung angesagt. Und tatsächlich ist es schon um 10:00 Uhr so heiß, dass keine größeren Touren heute geplant werden. Stattdessen geht es erstmal runter ins Dorf, um Semmeln und Spezi zu besorgen und dann gemütlich unter der Markise zu frühstücken.

Viel zu heiß

Ich bleibe drin bei der Klimaanlage

Eine der Hofkatzen

Danach suchen wir uns eine nicht zu ferne Route und wandern etwas im Kempter Wald, wo wir für alle Hunde wieder eine Abkühlung im frischen Nass finden.

Kempter Wald

Alle drei im Wasser

Ein kleine Runde drehen wir dann noch zu den ganzen Baumhäusern, die ja hier zu unserem Hof gehören und machen mit der Drohne noch ein paar weitere Fotos mit Perspektiven, die noch einmal verdeutlichen, wie einsam wir hier stehen.

In den Bäumen sind mehrere Baumhäuser

Wir sind links am Hof

Der weiße Punkt unten links sind wir

Nach all der Anstrengung wird dann noch gemütlich gegrillt.

Huiiiiii

Es bleibt heiß und so wirklich wandern wird so mit den Hunden nichts. Also gehen wir früh (als es noch nicht ganz so heiß ist) mit den Hunden eine Runde mit Erfrischungseinlage und schalten danach die Klimaanlage an und lassen die Hunde schön im Kühlen.

Wir hingegen fahren nun nach Nesselwang zur Alpspitzbahn, wo ich als Überraschung für alle schon mal einen Flug am Seil mit dem AlpspitzKICK rausgesucht habe. Wir buchen alle drei einen Flug und während wir auf unsere Runde warten, trinken wir noch eine feine Spezi und essen ein erfrischendes Eis in Enzianstube.

Es geht hoch

Blick ins Allgäu

Dann geht es auch schon los nach oben und über einen Zwischenstop mit viel Huiiii runter.

Unsere Bordkarten

Die Strecke

Der obere Startpunkt

Wieder angekommen am Startpunkt steigen wir direkt um und fahren mit der Sommerrodelbahn runter ins Tal – wegen massivem „Stau“ auf der Strecke fahren die Mädels dann sogar noch eine zweite Runde.

Sommerrodelbahn

Dann geht es auch schon wieder zurück zum schön kühlen Wohnwagen, es gibt eine typische Camper-Mahlzeit (Nudeln mit Sauce) und am Ende besiegt uns Junia noch in einer Runde Wizard. Während wir so spielen geht die Sonne prächtig unter – viele Versuche, diese Stimmung mit dem Fotoapparat einzufangen.

Sommerrodelbahn

Auf in den Westharz

Lange haben wir auf diesen Urlaub warten müssen. Aber heute geht es in den Harz – nicht nur als Kurztripp wie bisher (siehe 2018 und 2019), sondern als richtiger Urlaub von zwei Wochen. Wir zielen auf eine Ankunft nach der Mittagspause des Platzes und fahren daher sehr moderat erst gegen 10:00 Uhr los. Erster Zwischenstop ist dann der Supercharger in Hohenwarsleben (bei Magdeburg), den wir mit durchgehenden und sehr kräftigem Gegenwind mit einem ungewohnt sehr hohen Verbrauch von 45kWh/100km erreichen (so ein größerer Wohnwagen ist halt ein tolles Segel…).

Abfahrt

Ungewöhnliche Verbräuche

Eigentlich kennen wie diesen Supercharger gut (auch mit Wohnwagen), aber mittlerweile wurde hier mit Betonklötzen aufgerüstet, damit die LKWs nicht außerhalb des bezahlten Bereiches parken, was leider auch das Abstellen des Wohnwagens etwas verkomplizierte. Aber es findet sich immer ein Plätzchen.

Eigentlich wäre dieser kurze Stop schon ausreichend gewesen, wir würden aber genau in der Mittagspause eintreffen und wollen Akku bei Ankunft auch möglichst voll haben, daher fahren wir einen Umweg über Seesen für einen zweiten Supercharger sehr nahe am Ziel (im Nachhinein hätte es das nicht gebraucht, siehe die weiteren Tage und das Laden während des Urlaubs). Der Wind blieb übrigens konstant, der Verbrauch wurde daher auch nicht weniger.

Nachdem der Akku am V3 recht vollgepackt ist (übrigens viele Teslas da, aber niemand muss warten – ganz anders an der Tankstelle und McDonald’s, dort herrschen Stau und Chaos) sind es nur knapp 30 Minuten hoch in den Harz zum Platz in Kreuzeck. Übrigens in einem Ort dabei eine Strecke steil aufwärts für bestimmt 300m gerade mal einspurig (gesperrt für LKW), da muss man nicht unbedingt Gegenverkehr haben.

Nach dem freundlichen Empfang an der Rezeption erhalten wir Platz 186, welcher in unseren Augen zu den Top-Plätzen gehört. Der Wohnwagen ist schnell eingeparkt und hat nun auch nur eine kleine Schramme mehr (ups…) und Vorzelt + Zubehör ist in Rekordzeit aufgebaut – der Urlaub kann beginnen.

Eingeparkt

Die Aussicht von unserem Platz

So gehen wir erst einmal die nächste Umgebung erkunden und wandern an den Grumbacher Teichen (an einem davon ist unser Platz) bis hinunter nach Hahnenklee, bevor der Grill wieder in Betrieb genommen wird und wir den ersten Urlaubstag gemütlich beim Lesen ausklingen lassen.

Der Teich und der Campingplatz

Unser Platz – mit etwas Mühe findet man unseren Wagen

Hahnenklee

Grillen mit Aussicht