Nach kurzer Rast auf dem Parkplatz auf dem Fjell geht es heute ein letztes Mal auf eine recht lange Fahrstrecke. Dadurch, dass wir letzte Nacht schon vorgelegt haben, ist es aber überschaubar. Letztlich geht es die ganze Zeit über bei bestem Wetter die E6 gen Westen (und etwas nach Süden) vorbei an schönen Fjorden und Abzweigungen mit klanghaften Namen wie Tromsø (welches wir nicht ansteuern).

Nord-Troms durchfahren wir heute

Eigentlich gibt es nicht viel von der Fahrt selber zu schreiben, außer dass auf diesem Teilstück gerade massiv neue Tunnel die alten Umfahrungen von Bergen ersetzen (die recht alten Karten im Auto von 2014 kennen viele noch nicht) und es immer mehr zur Nordkapp-Rennstrecke ausgebaut wird. Für die (wunderschöne) Landschaft auf der Strecke vielleicht mal beispielhaft ein paar Bilder von einer kurzen Pause.

Rastplatz auf der Strecke

Rastplatz auf der Strecke

Rastplatz auf der Strecke

Die eisigen Berge aus einer anderen Perspektive

Irgendwann erreichen wir dann unsere Abfahrt und es geht rüber nach Senja. Wie wir schon festgestellt haben ist Senja nicht das bekannteste Ziel in Norwegen, daher vielleicht zwei oder drei Worte dazu: Senja ist eine große Insel (mit einer Brücke zum Festland) und liegt nördlich von Vesterålen (was wiederum nördlich an die Lofoten anschließt). Touristisch ist es noch relativ unbekannt und entwickelt sich gerade erst von einem Geheimtipp zu einem bekannten Ziel. Noch ist es aber recht verschlafen. Was Senja vor allem ausmacht ist die Vielseitigkeit, manch einer nennt es „Norwegen in klein“, weil es auf der Festlandseite recht flach ist, in der Mitte eine Hochebene hat und auf Atlantikseite Fjorde – also im Wesentlichen alles, was man in Norwegen so findet (und liebt).

Wir fahren noch einige Kilometer an der Südseite der Insel, bis wir unsere ersten Ankerpunkt der Reise erreichen. Hier auf dem Campingplatz „Norwegian Wild“ (meinst noch mit seinem alten Namen Tranøybotn ausgeschildert) stehen wir nun für mehrere Tage zwischen dem Meer und dem Ånderdalen Nationalpark.

Der Eingang zum Campingplatz. Nicht mal hier findet sich der neue Name.

Was eine Aussicht

Heute geht es aber noch nicht richtig los. Mit den Hunden werden nur kurz die ersten paar hundert Meter erkundet und dann auch schon der Grill aufgebaut und bei diesem tollen Panorama gegrillt.

 

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