Wer bei uns so mitliest findet viele doch eher weitere Fahrten, aber diesmal machen wir von unserem Wohnort eher einen kleinen Sprung. Abfahrt zu Hause kurz nach 10:00 und schon gegen 13:00 Uhr erreichen wir unser Ziel: den Campingplatz Bergoase in der Sächsischen Schweiz. Bzw. wir sind kurz davor, denn die Zufahrtsstraße ist eher schmal und ein Wohnmobil vor uns (kein riesiges) schleicht die letzten Meter zum Ziel. Das sah nach einer ersten Ausfahrt aus, wenn man seinen Wagen noch nicht kennt.

Direkt vom Platz die Aussicht auf das Naturschutzgebiet

Aber zurück zum Campingplatz: Ausgesucht hatte ich den schon mehrmals, aber er war immer voll belegt. Er ist nämlich recht klein und dann ist die Sächsische Schweiz auch noch stark nachgefragt. Aber diesmal schon mitten drin im Herbst haben wir für diesen kurzen Trip ein Plätzchen bekommen. An der Rezeption ist alles schon perfekt vorbereitet, die Duschmarken liegen bereit und die Brötchen waren auch schon bestellt über E-Mail. Perfekter Service. Und die Lage vom Platz? Super, man ist direkt an der Grenze zum Naturschutzgebiet, direkt am Platz beginnen die Wanderpfade. Bei gutem Wetter kann man auch perfekt die Sandsteinformationen vom Platz aus sehen, heute allerdings ist es recht diesig, da muss man noch etwas genauer schauen.

Nachdem alles aufgebaut ist geht es noch auf eine erste kleinere Wanderung (so klein war die gar nicht) Richtung Beuthenfall und oben über den Panoramaweg zurück. Bereits diese ersten Kilometer zeigen uns sehr schön, was uns die nächsten Tage erwarten wird.

Aussicht auf der kurzen Runde am Platz

Aussicht auf der kurzen Runde am Platz

Aussicht auf der kurzen Runde am Platz

Es geht auch durch herbstliche Wälder

Zurück am Platz kämpfe ich erstmal noch etwas mit der Stromversorgung (über einen Münzeinwurf mit 1€/2KWh und das funktioniert eher so semi-gut).

Dann geht es noch zum Abendessen direkt zu Fuß in unseren Ort Mittelndorf in das Restaurant Am Weinberg, wo wir gutbürgerlich satt werden. Dort haben wir auch WLAN (auf dem Platz selber ist das mit dem Internet eher so eine Herausforderung) und laden uns noch schnell viele Geocaches auf das Telefon, die wir gleich auf dem Rückweg noch einsammeln können. Zurück am Wagen wird gemütlich der Tag beendet und wir sind gespannt auf die nächsten Tage.

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Über Bergen nach Berlin

Und wieder einmal haben wir die frühe Fähre um 7:45 gewählt, daher klingelt an diesem letzten Urlaubstag der Wecker unangenehm...

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