Nach einer sehr kurzen Nacht geht unsere Anreise in den Norden direkt früh weiter. Wir umfahren Dank TomTom Go (welches ich jedem eingebauten Navi vorziehe) eine weitere Vollsperrung und erreichen am frühen Vormittag mit Dänemark das erste Ausland. Auch dieses Mal (wie schon 2011) geht es über die Öresundquerung. Für die Maut im Generellen habe ich mir im Vorfeld einen BroBizz besorgt (so ein kleines Kästchen an der Windschutzscheibe, welches piept, wenn man durchfährt) und im Speziellen für die Öresundquerung auch den BroPas gebucht. Letzterer kostet einmalig Geld, macht die Fahrten über die Öresundquerung aber deutlich günstiger. An sich rechnet sich der BroPas mit dem PKW bei der zweiten Nutzung der Brücke, mit dem Wohnwagen allerdings tatsächlich schon bei der ersten Fahrt.

Somit machten wir also ein paarmal „Piep“ in Dänemark und schon waren wir drüben in Schweden. Bei Malmö treffen wir auf unseren großen eigenen Kreuzungspunkt, hier waren wir schon in 2011 und auch 2014 auf der Schwedentour. Heute aber wieder nach Norwegen, das heißt, es geht auf die große E6 gen Norden. Mittlerweile nähert sicher der Nachmittag und das Tagesziel war „nördlich von Malmö am Meer einen Campingplatz finden“. Also los geht es und mit dem Navi Campingplätze suchen. Der erste Versuche war ein Reinfall (nur Dauercamper), daher geht es noch wenige Kilometer weiter, bis wir den Platz Råå Vallar Resort erreichen. Hier hat man noch ein Plätzchen mit einer recht engen Zufahrt für uns frei (an sich ist der Platz nahezu ausgebucht) und die ersten, sanften Urlaubsgefühle kommen auf.

Der Platz liegt direkt am Meer, ein Ausflug in die Dünen ist daher schon fast Pflicht. Danach wird sich nach der langen Nacht erst einmal im vorhandenen kleinen Restaurant bei einer überraschend guten Pizza gestärkt, eine letzte Abendrunde mit den Hunden gedreht und müde ins Bett gefallen. Morgen geht es dann nach Norwegen, die Vorfreude steigt ins Unermessliche.

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Die ersten Schritte am Meer

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Viele, viele Kilometer

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