Junia hat es geschafft und eine Freundin gefunden. Daher wurde heute vormittag erstmal noch gespielt und bei Abfahrt die Adressen getauscht.

Heutiges Ziel war der Gressåmoen-Nationalpark und die ganze Anfahrt über war das Wetter nicht gnädig und es war einfach nass. Und die Strecke dahin war eine echte Bewährungsprobe für unseren Jumper. Sage und schreibe 38km (jeweils hin und wieder zurück) ging es über echte Holperstrecken und zur Belohnung hörte der Regen mal wieder pünktlich zu unserer Ankunft auf.

Generell ist dies eine feuchte Landschaft und im Nachhinein wären die Gummistiefel die deutlich bessere Wahl gewesen. Ständig wurde der teilweise nicht auszumachende Weg von „Mini-Meerschweinen“ (es waren wohl Lemminge) gekreuzt – eine echte Abenteuertour für die Hunde.

Wir waren auch die gesamte Zeit komplett alleine, kein einziger anderer Wanderer ließ sich blicken. Dummerweise ließ sich auch Junia einmal nicht mehr blicken (war falsch abgebogen) und nach einer mittleren Panikattacke, viel Suchen (man ist da echt im Nichts mitten in der Natur…) fand sich das Kind doch endlich wieder.

Nach dem Schreck und mit den nassen Schuhen ging es dann zurück zum Wagen und auf der Holperstrecke. Aber zur Stärkung vorher noch den Klassiker der Wanderer: Knoblauchwurst und Brot. Schmatz.

Statt stur der E6 zu folgen ging es für uns bei Snåsa auf die 736 (nagelt mich nicht fest bei der Nummer) auf der anderen Seeseite des Snåsavatnet wieder ewig am Wasser lang. Man mag gar nicht glauben, dass es sich dabei nur um den sechstgrößten See Norwegens handelt.

Erst bei Steinkjer ging es wieder auf die E6 und letztlich wieder einmal auf einen Campingplatz am Meer. Das Wetter aber war uns ausnahmsweise nicht hold und es regnete.

Und seit heute ist im Navi als Ziel Malmö hinterlegt – also ganz offiziell auf dem Rückweg. 🙁

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Ein Königreich für Diesel

Heute war wieder etwas mehr Strecke geplant und ein Zwischenstopp im Børgefjell-Nationalpark. Dummerweise war der Tank fast leer und erst nach...

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