Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich vor meiner Dienstreise nur eine sehr vage Ahnung, was mich in Kapstadt erwarten würde. Natürlich im November deutlich besseres Wetter als zu Hause und auch der Tafelberg waren Punkte, auf welche ich mich freute. Wie sehr hatte ich Kapstadt unterschätzt selbst. Die Strände, die Weinberge, die Berge und tatsächlich auch das Essen führten dazu, dass Kapstadt (bzw. Südafrika als Ganzes) nun auf meiner Liste jener Ziele steht für eine Urlaub über mehrere Wochen.

Aber lasst mich von Anfang beginnen. Mit einem Non-Stop-Nachtflug ging es von München mit der Lufthansa nach Kapstadt. Dadurch konnte ich zwar während des Fluges nichts sehen, kam aber am Morgen des Sonntags vor meinem Arbeitsansatz an und konnte direkt aus dem Flieger die ersten Fotos von Kapstadt und Robben Island schießen.

Robben Island beim Anflug

Robben Island beim Anflug

Kapstadt und Tafelberg beim Anflug

Kapstadt und Tafelberg beim Anflug

Da ich die ganze Woche vom Hotel zum Arbeitsplatz pendeln würde, habe ich mir direkt auch einen kleinen, feinen Leihwagen genommen. Der Ford Fiesta war genau die richtige Wahl und so kam es auch zur Premiere, dass ich einen Handschalter im Linksverkehr hatte (bisherige Erfahrungen war Automatik in England).

Mein kleiner Fiesta

Mein kleiner Fiesta

Untergekommen bin ich in einem kleinen Bed&Breakfast in Somerset West – das war sicherlich die beste Entscheidung der ganzen Reise. So hatte man nämlich direkten Kontakt mit der realen (seien wir realistisch: weißen) Welt hier und dem Auftragnehmer, der das alles bezahlte, sparte es nebenbei eine nette Summe. Ich würde es wieder so machen.

Das beste aber: es war nun Vormittag am Sonntag und mein einheimischer Kollege bot sich direkt an und zeigte mir per Auto all die klassischen „must-sees“ (und mehr) in Kapstadt. Dabei ist natürlich ganz vorneweg der Tafelberg zu nennen, welchen wir mit der Seilbahn bei schön sommerlichen Temperaturen „erklommen“ und die Sicht auf Kapstadt und Umgebung genießen konnten.

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

 

Danach ging es runter an den Strand bei Camps Bay und neben Cocktails und lecker Essen wurde die Vorbesprechung für die kommende Woche gemacht.

Camps Bay

Camps Bay

Wir machten dann noch eine lange Tour mit dem Wagen um das Kap herum, ein wirklich tolle Strecke (mautpflichtig).

Die Arbeitswoche von Montag bis Freitag verbrachte ich dann in einem langweiligen, gesichtslosen und austauschbaren Gewerbegebiet in Stellenbosch.

Nach getanem Tageswerk (leider immer recht spät) versuchte ich zumindest etwas vom Alltag hier mitzunehmen, was insbesondere in der Erkundung der lokalen Einkaufsmöglichkeiten in Somerset West aber auch einen Besuch in einem Steakhouse bedeutete. Und in letzterem habe ich zu einem unfassbar günstigen Preis (der Euro steht recht gut für uns) ohne zu übertreiben mein bisher bestes Steak gegessen!

Arbeitsalltag

Arbeitsalltag

Am Freitag wurden wir immerhin gegen Mittag (erfolgreich) mit all den Arbeiten fertig, daher konnte ich am Nachmittag immerhin noch einmal etwas auf eigene Faust die Waterfront von Kapstadt besuchen. Dort war alles weihnachtlich geschmückt (es war Dezember) und es konnte noch ein paar Erinnerungsfotos geschossen werden.

Mall mit Tafelberg

Mall mit Tafelberg

Tafelberg

Tafelberg

Weihnachten im Sommer

Weihnachten

Tafelberg

Tafelberg

Waterfront

Waterfront

Waterfront

Waterfront


Natürlich sollte man bei all den schönen Eindrücken die negativen Seiten nicht völlig ausblenden – auf der Strecke zwischen Somerset West und Kapstadt kommt man natürlich auch an den Townships vorbei. Kapstadt ist innerhalb Südafrikas eine der reichsten und sichersten Gegenden, aber auch hier sind die Gegensätze nicht zu übersehen.

Township

Township

Township

Township

Zurück ging es früh am Samstag, da blieb also keine weitere Zeit für Sightseeing. Da es diesmal aber kein Nachtflug war, wurde mir diesmal aber wirklich bewusst, wie groß die Wüsten Afrikas eigentlich sind. Schon die Kalahari zu Beginn des Fluges war lange unter uns, aber wie viele Stunden wir dann nur damit zubrachten, über die Sahara zu fliegen, ist wirklich beeindruckend.

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