Für heute steht ein größerer Ausflug an. Schon letzte Woche hatten wir uns eine Tour auf einem der vielen Glasbodenboote ausgesucht, waren aber zu spät dran, um für die gewünschte Tour noch Plätze zu bekommen. Stattdessen wurde über das Internet auf dem iPhone eine Reservierung für den 21. August – heute – gemacht.

Schon kurz nach dem Frühstück wurden die Hunde auf einem Spaziergang in der Mittagshitze ausgepowert und um 13:30 Uhr das Auto gesattelt und in die Stadt L’Estartit gefahren. Fahrzeit waren ca. 40 Minuten und auf einem riesigen und kostenfreien Parkplatz fand sich mehr als genügend Platz.

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Nach einem kurzen Besuch beim Veranstalter (welcher die online gemachte Reservierung in eine Papierquittung umwandelte) und drei Portionen Eis (u. a. weiße Schokolade…) waren wir auch schon an unserem Schiff, welches pünktlich um 15:00 Uhr mit uns auf dem Sonnendeck auf seine geplante fünfstündige Tour aufbrach.

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Es ging erst einmal nach Norden in der Ferne vorbei an Las Dunas und dann mit Aussicht auf die Felsen vom Cap de Creus (dort, wo wir auch schon am Donnerstag vorige Woche wandern waren) bis nach Cadaqués.

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Dort sprangen all die tollkühnen Gäste in das erfrischende Meer und schwammen ein paar Runden hinter dem Boot. Auch meine Mädels waren natürlich dabei und danach sehr erfrischt.

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Es ging wieder zurück an der Küste – dieses Mal nahe am Strand und wir konnten Las Dunas ausmachen – fast direkt unter einer riesigen, gerade aufziehenden Regenwolke. Während ich noch scherzhaft meint, dass es am Platz regnet aber nicht bei uns auf dem Boot, machte mich Saskia darauf aufmerksam, dass ich kurz vor der Abreise noch lauthals verkündet hatte, dass es nicht regnen würde und daher das vordere Dachfenster zur besseren Luftzirkulation (schließlich lief die Klima für die daheimgebliebenen Hunde) voll geöffnet ist. Nun, noch regnete es nicht und ich blieb fest bei der Aussage, dass der Platz verschont bliebe.

Zurück zur Tour, welche sich dann weiter nahe an der schroffen Küste mit Ihren steilen Felsen und unzähligen spektakulären Höhlen zum finalen Ziel, den Illes Medas bewegte. Dort angekommen trafen wir zwei andere Schiffe der gleichen Flotte, welche wie wir sehr dicht an der Küste fuhren, um optimalen Blick auf die Unterwasserwelt zu ermöglichen – denn dafür hat das Boot ja extra einen Glasboden.

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Zurück an Land ging es am geschäftigen Treiben in L’Estartit vorbei, wo viele Restaurants auf ebensoviele Gäste warteten bzw. schon gefüllt waren.

Fast wieder zu Hause verweigerte uns die Schranke an Las Dunas die Durchfahrt. Wie sich herausstellte, hatten die Hunde zeitweise akustisch auf sich aufmerksam gemacht und einer der Nachbarn fühlte sich gestört.

Da wir unsere Hund kennen: kurz nach der Abfahrt dürften es ca. 5 Minuten Heulen gewesen sein, ein leider vorhandenes Ritual, welches manchmal vorkommt. Aber das ist nie lang (ich weiß das, ich arbeite im Homeoffice) und auch andere Hunde machen hier täglich(!) erheblichen Lärm – auch und gerade zu Zeiten, wo wir gerne schlafen würden. Das eigentliche Problem ist dabei aber die Politik des Platzes, welches ich absolut nicht nachvollziehen kann. Wir stehen ja mitten im extra ausgewiesenen Hundebereich und da ist allen klar, dass Hunde nicht immer leise sind. Aber mittlerweile haben wir zu beiden Seiten spanische Nachbarn, welche eben keine Hunde haben und sehen das auch überall sonst auf dem Platz: hundelose Urlauber mitten in den Hundebereichen. Ich meine, was soll das? Da sind Konflikte vorprogrammiert.

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